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Samstag, 22. September 2012

36. Film: Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1979)

Heute habe ich zu einem Film gegriffen, den ich ohne diese Liste wohl nie im Leben gesehen hätte. Ich mag Alienfilme nicht so gerne. Das sage ich vorweg, weil diese Eigenschaft vermutlich meine Rezension beeinflusst.

Ein Raumschiff ist, nach einer langen Reise durch das Weltall, auf den Weg zurück zur Erde. Als die Crew aus ihrem Winterschlaf erwacht, muss sie feststellen, dass der Computer sie vom Weg ab gelenkt hat. Auf einem Planeten wird ein Signal ausgesendet, dass sie nicht entschlüsseln können und so gehen drei Mann (bzw. eine Frau und zwei Männer) von Board, um es zu überprüfen. Dabei machen sie eine schaurige Entdeckung, die ein kleiner Vorgeschmack auf ihre Zukunft ist. Während der Besichtigung, wird einer der Crew von einem Wesen angegriffen. Er wird zurück zum Schiff getragen. Dort ist man ratlos, was man mit ihm anstellen soll, denn das Wesen steckt auf seinem Kopf und hat nicht vor zu verschwinden. Als das Ding dann doch von ihm abgestorben abfällt, scheint alles gelöst zu sein. Wenn sie sich dabei nur nicht täuschen…


Ich finde den Film äußerst langweilig und vorhersehbar. Das einzige Überraschende, darf ich nicht erwähnen, denn dann wäre es ja keine Überraschung mehr ^^ Ich kann mir nicht vorstellen, warum man ausgerechnet diesen Film auf die Liste der 300 setzt, aber kein Star Wars?! Manchmal stimmt die Liste also doch nicht und benötigt ein kleines Update.

Freitag, 21. September 2012

American Beauties



Der ein oder andere kennt vermutlich das Rosenbild von American Beauty. Es ist ein wunderschönes, erotisches Bild, das schon viele Male adaptiert wurde, unter anderem in einer Germanys Next Topmodel Staffel. Bei der Suche nach einem passenden Bild für meine Rezension bin ich natürlich auch über dieses Bild und viele, viele Adaptionen gestolpert. Manche davon finde ich echt gelungen und möchte sie euch nicht vorenthalten:


Zunächst einmal für Unwissende das Original






 Zu guter Letzt: Mein persönlicher Favorit

35. Film: American Beauty (1999)

Das erste was ich bei diesem Film dachte: Bitte lieber Gott, lass mich nicht so werden wie diese.
American Beauty handelt von zwei ziemlich verkorksten Familien in der amerikanischen Vorstadtidylle. Lester Burnham erzählt post mortem, wie es zu seinem Tot kam.


"Beide, meine Frau und meine Tochter, halten mich für einen totalen Verlierer. Und, sie haben recht. Ich habe etwas verloren. Ich bin mir nicht ganz sicher, was es ist, aber ich weiß, ich habe mich nicht immer so gefühlt. So betäubt! Aber wissen sie was? Es ist niemals zu spät, es sich zurückzuholen!"


Lester kotzt sein Leben mit seiner spießigen Ehefrau Carolyn und seiner pubertären Tochter Jane an. Als er Janes Freundin Angela kennen lernt, möchte er etwas ändern. Neben Sexfantasien von einem High-School-Mädchen, beginnt er zu trainieren, kündigt seinen Job und kauft Drogen beim neuen Nachbarssohn Ricky. Rickys Familie ist auch sehr zerrüttet. Sein Vater ist ein autoritärer Militarist und seine Mutter bekommt nicht mehr viel mit, was in der Welt geschieht. Um sich von seiner Familie abzulenken dreht Ricky Filme, am liebsten von Lesters Tochter Jane.
Es kommt zu hochgradigen Verwicklungen, die in dem Abend des Todes gipfeln, der äußerst spannend gehalten ist, da es so viele mögliche Täter gibt.

Ich mag besonders die Charaktere von Jane und Angela. Die zwei Mädchen, die nichts anderes wollen als geliebt zu werden und einfach nicht wissen, wie sie es sagen können. Es gibt einige Filme und Serien, die die amerikanische Vorstadtidylle hinterfragen. Eins der bekanntesten Beispiele ist wohl Desperate Housewives. Ich finde American Beauty hat die Thematik gut aufgegriffen und vielseitige Problematiken benannt. Vor allem das Ende finde ich klasse.

Donnerstag, 20. September 2012

34. Film: Der Ghostwriter (2010)

Nachdem die Leiche von Mike McAra am Strand gefunden wurde, stellt sich eine Frage: Wer wird der neue Ghostwriter für die Biographie von Adam Lang, einem ehemaligen britischen Premierminister?
Der Job wird von „der Ghost“ übernommen, einem britischen Ghostwriter. Als er sich auf dem Weg zum Premierminister macht, hört er schon das ein oder andere Gerücht, über den seltsamen Tot seines Vorgängers. Das mulmige Gefühl verschwindet auch nicht, als er sich mit dem ehemaligen Premierminister in dessen Ferienhaus zurückzieht. Im Laufe der Arbeit an der Memoraren tauchen immer mehr Ungereimtheiten auf. Als „der Ghost“ beginnt nachzuhaken, weiß er noch nicht, in was für eine Verschwörung er sich einmischt…

Die Thematik eines Ghostwriters, der das Leben eines Fremden nachempfinden und auf Papier bringen muss, finde ich sehr interessant. Die Szenerie des Ferienhauses und der Menschen dort baut eine gewisse Spannung auf. Ich fand den Film ganz nett, aber ich finde nicht, dass man ihn gesehen haben müsste.

Mittwoch, 19. September 2012

33. Film: Der Pianist (2002)

„Der Pianist“ ist ein 143 Minuten langer Film über die Autobiographie des polnischen Pianisten und Komponisten Władysław Szpilman. Das Drama handelt von Władysław, einem Juden im Warschau. Man lernt sein Lebensverhältnis und seine Familie kennen. Mit der Zeit spitzen sich die nationalsozialistischen Schikanen gegen die Juden zu, bis sie schließlich in Ghettos eingepfercht werden. Nur durch viel Glück und Vitamin B gelingt es Władysław dem Todeszug in ein Konzentrationslager zu entkommen. Seine Geschichte wird rührend und spannend berichtet. Władysław erlebte viel Schreckliches aber auch Gutes, von dem dieser Film berichtet.

"Danken Sie Gott - nicht mir. Es ist Sein Wille dass wir überleben. 
Naja, zumindest sollten wir daran glauben."

Ich finde die Erfahrungsberichte von den Menschen, die knapp dem Tod entrinnen konnten, sehr faszinierend. Mit intensiven Bildern zeigt dieser Film schon fast dokumentarisch wie die Jagd auf die Juden stattfand und in welchen katastrophalen Verhältnissen sie leben mussten. Ein Film, der dem Gedächtnis seines Zuschauers nicht so schnell verloren geht.