Auf diese Art haben sich in den
letzten Jahren einige Hosen in meinem Schrank angesammelt. Nach der Pubertät
ist es ganz normal, dass man zunimmt. Während des Abiturs muss man eben viel
Süßes essen, das verbraucht das Hirn doch von selbst. Mein Studium ist viel zu
stressig, ich kann mich da nicht auch noch mit gesundem Essen beschäftigen. Die
Ausreden für jede weitere Hose fanden kein Ende… bis heute. Ich will mir keine
neuen Hosen kaufen, weil ich noch ganz viele in meinem Schrank habe, die mir nur
leider nicht mehr passen. Daher habe ich mir eine neue Verwertungsmethode
überlegt: ABNEHMEN!
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Donnerstag, 24. April 2014
Die Hosen Challenge
Wer kennt das nicht, dass man
eines Tages aufwacht und sich für den Alltag zu Recht macht und plötzlich geht
die Hose nicht mehr zu? Huch, wie kommt das denn auf einmal? Die Hose landet
nun in den Tiefen des Schranks, für bessere Zeiten… oder so.
Samstag, 19. Januar 2013
Die fetten Jahre sind vorbei (2005)
Die fetten Jahre sind vorbei. Das
hat sich manch einer schon gedacht, als die Wirtschaftskrise plötzlich überall
präsent war. Für mich, die sich in der Finanzwelt überhaupt nicht auskennt, kam
es aus dem nichts. Plötzlich war sie da und sie war nicht nur weit weg in den
USA, wo die Menschen witzig maskiert demonstrierten und doch nichts ausrichten
konnten, sondern sie war hier, genau vor meiner Nase. Menschen aus meiner
Bekanntschaft verloren ihre Arbeit, wenn sich „Glück“ hatten bekamen sie eine Zeitarbeit,
ein schreckliches Wort. All das geschah vor einigen Jahren, aber noch heute ist
es ein großes Thema. Wir Menschen sind nun etwas wacher, wenn es darum geht,
dass die Steuern erhöht werden oder wenn eine Firma subventioniert wird. Wir
haben gemerkt, dass das nicht ganz weit weg ist, sondern genau hier, vor
unserer Nase.
Donnerstag, 4. Oktober 2012
Flughafen-Happy-Ends
Wer kennt sie nicht, die Flughafenszenen in Liebesfilmen? Auf
alle erdenklichen Arten finden Liebespaare an Flughäfen zueinander. Ob mit
spannenden Szenensprüngen zwischen den Protagonisten oder einem abfliegenden
Flugzeug, das natürlich ohne den Geliebten in die Ferne favon schwebt, alles hat es dutzende Male gegeben. Ehrlich
gesagt, ich kann es nicht mehr sehen. Wenn der Film sich dem Ende zuneigt und
es klar wird, wo dies stattfinden wird, bin ich jedes Mal versucht
auszuschalten.
Es stellt sich die Frage, warum muss es immer wieder der
Flughafen sein? Meine Überlegungen zu dieser Frage schweiften zu dem Ursprung
aller fiktionaler Liebesgeschichten. Was ist es, was Liebesgeschichten fesselnd
macht? Warum können wir nicht genug von ihnen bekommen? Die Antwort liegt in
der Trennung. Alle Liebesgeschichten handeln davon, dass die Liebenden aus
irgendeinem Grund nicht zusammen sein können und es umso mehr wollen. Ob sie
getrennt werden, weil sie aus zwei sich konkurierenden Familien stammen oder
weil einer der beiden ein Vampir ist oder weil der/die Geliebte schon vergeben
ist, ist egal. Die Hauptsache ist, dass die beiden von etwas scheinbar Unüberwindbares
getrennt werden. In der klassischen Literatur bleibt dies in der Regel
unüberwindbar und das Verhältnis endete mit dem Tot. Heutzutage ist man da
etwas weniger bedingungslos, da muss man sich nur in einen Vampir verwandeln
lassen.
Montag, 1. Oktober 2012
This is the End & "Simon Birch" (1998)
Der ein oder andere, der meinen Blog regelmäßig besucht,
wird bemerkt haben, dass meine Posts nicht mehr regelmäßig kamen. Dies lag
unter anderem an einer Nasenoperation, die ich machen lassen musste, und Arbeits-,
wie auch Hausarbeitsstress. Gestern Abend habe ich einen Jugendgottesdienst
besucht, bei dem es in der Predigt unter anderem darum ging, sich zu überlegen,
mit welchen Dingen man seine Zeit verschwendet, die eigentlich nicht sein
müssten. Dabei ist mir sofort mein Filmprojekt eingefallen, was mir einiges an Zeit
geraubt hat. Deswegen habe ich mich gestern entschlossen, das Projekt in dieser
Form nicht mehr weiter zu führen. Ich werde weiterhin Filme aus der Liste
schauen und die mir gefallen hier rezensieren, aber dies wird bei weitem nicht
täglich statt finden. Außerdem möchte ich mein Themengebiet erweitern.
Eigentlich bin ich nämlich ein Buchliebhaber und das Schreiben über Bücher habe
ich sehr vermisst. Der Blog wird sich auch um allerlei Alltägliches und
Nichtalltägliches drehen, wie es mir eben in den Sinn kommt.
Ich hoffe meine Follower sind nicht allzu enttäuscht von
meiner Kapitulation und werden den frischen Wind genauso sympathisch finden,
wie meine kurzen Filmrezensionen. Ich freue mich auf euer Feedback!
Zum Abschluss des Projekts möchte ich euch noch einen
letzten Film vorstellen. Dieser Film begleitet mich seit meiner Kindheit und
war mir schon das ein oder andere Mal wegweisend:
Samstag, 29. September 2012
43. Film: Garden State (2004)
Andrew Largeman versucht sein
Glück als Schauspieler in L.A. eher schlecht als recht. Als er eines Morgens
nach einem seltsamen Traum erwacht, bekommt er ein Anruf von seinem Vater. Dieser
berichtet ihn, dass seine Mutter gestorben ist. Die Art, wie er es seinem Sohn
eröffnet, lässt vermuten, dass die Familienbeziehungen
gestört sind.
Andrew macht sich auf dem Weg zur
Beerdigung in New Jersey. Dort trifft er auf seine ehemaligen Schulkameraden,
die ihn direkt einladen, mit auf eine Party kommen, die im Drogenrausch endet. Dort
trifft man auch auf den grandiosen Schauspieler Jim Parsons von The Big Bang Theory.
Als Andrew wegen seiner
Kopfschmerzen zum Arzt geht, trifft er auf die witzige und verrückte Sam. Sie
holt ihn aus seiner Lethargie heraus und Andrew beginnt über sich und seine
Situation nachzudenken.
"Wenn du nicht über dich selbst lachen kannst,
kommt Dir das Leben viel länger vor, als dir lieb ist."
Garden State ist das Regie- und Drehbuchdebüt des Scrubs-Darstellers Zach Braff, der in
dem Film auch die Hauptrolle spielt. Natalie Portman spielt die Rolle der Sam. Der
quirlige und außergewöhnliche Charakter von Sam hat mich irgendwie an Scrubs
erinnert. Ich mag sie sehr gerne, weil sie sehr ernst sein kann, aber auch
verrückt und witzig. Eine schöne Mischung.
Freitag, 28. September 2012
42. Film: True Grit (2010)
Der Vater der 14-Jährigen Mattie Ross wird von einem Tom
Chaney getötet. Mattie hat die Aufgabe, sich um die Beerdigung zu kümmern. Sie
selbst interpretiert diese Aufgabe als Aufforderung, für die Ergreifung und
Hinrichtung des Mörders zu sorgen. Nachdem sie genug Geld zusammen hat,
versucht sie einen Marshall anzuheuern, der ihr auf der Jagd behilflich sein
soll. Dieser hat aber überhaupt keine Lust mit einem 14-jährigen Mädchen durch die
Berge zu reiten. Er macht sich lieber mit dem Texas Ranger LaBoeuf auf den Weg.
Die dickköpfige Mattie lässt sich das nicht gefallen und jagt den Männern
hinterher, die sie schließlich doch an der Backe haben. Voller Unlust und
lauter Streitereien sucht das Trio die Spuren einer Räuberbande, zu der
vermutlich auch Chaney gehört.
"Man muss für all´seine Taten in dieser Welt bezahlen, so oder so.
Nichts ist umsonst - außer Gottes Gnade."
Ich finde den Film ganz witzig. Ich mag die Figur der
störrischen Mattie und wie sie alle damit in den Wahnsinn treibt. Die Jagd
nimmt die ein oder andere überraschende Wendung und ist auch nicht so
happyendlastig, wie es eine so junge Protagonisten vermuten lässt.
Kennt jemand von euch die erste Verfilmung des Buches? In Deutschland ist sie unter dem Titel Der Marshall 1969 erschienen. Ich frage mich, ob es sich lohnt, den Film zu sehen und mit der Neuverfilmung zu vergleichen.
Donnerstag, 27. September 2012
41. Film: Jarhead (2005)
Jarhead hat mich sehr überrascht. Ich hatte mich darauf
eingestellt endloses Geballer, Blut und Leid zu Gesicht zu bekommen. Stattdessen
zeigt mir der Film die langen Tage eines US Soldaten in der Wüste.
"Eine Geschichte. Ein Mann feuert viele Jahre mit seinem Gewehr,
und
zieht schließlich in den Krieg. Dannach kehrt er nach Hause zurück, und
er stellt fest,
egal was er ab jetzt in seinem Leben tut, ob er ein Haus
baut, eine Frau liebt,
die Windeln seines Sohnes wechselt, er bleibt für
immmer ein Jarhead.
Und all die anderen Jarheads, das Töten und
Sterben, wird immer ein Teil von mir sein.
Wir sind immer noch in der
Wüste."
Anthony Swofford tritt in die Fußstapfen seines Vaters und
meldet sich 1989 bei den Marines als Soldat. Doch hatte er nicht mit dem gerechnet,
was auf ihn zukommt. Von seinem Ausbilder gehasst und seinen Kameraden verspottet,
beginnt er an seiner Entscheidung zu zweifeln. Erst als Staff Sergeant ihm eine
Ausbildung als Scout Sniper anbietet, fühlt er sich am richtigen Platz. Doch auch
bei dieser Ausbildung hat er mit einem nervenzereibenden Training zu kämpfen. 1990
kündigt George W. Bush eine defensive Militäraktion gegen den irakischen Präsident
Saddam Hussein an. Endlich scheint die Zeit für Swofford und seinem Team gekommen.
Mit seinen Kameraden fliegt er frohen Mutes in die Wüste, um dort festzustellen,
dass Krieg nicht nur aus töten und sterben besteht.
Jarhead zeigt die nervenzerreibende Zeit der Soldaten, die
sie mit Warten und Trainieren verbringen. Ich finde es gut, wie der Filme eine
andere Seite des Krieges beleuchtet.
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