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Montag, 20. Juli 2015

Mit alten Handy etwas für die Welt tun


Die Produktion von Handy ist schmutzig und menschenverachtend. Weder ökologisch noch ethisch ist der Besitz eines Handys nicht zu vertreten. Und doch lieben und schätzen wir unser intelligentes Telefon. Darauf zu verzichten, ich gebe es zu, bringt mich an die Grenze. Im Moment habe ich ein funktionierendes Handy und ich bin sehr froh darüber, weil ich nicht weiß, was ich tun werde, wenn es mal kaputt gehen. Ein neues kaufen? Für mich unvertretbar. Ein gebrauchtes kaufen? Kurbelt den Neukauf von Handys nur an. Ein Fairphone kaufen? Ist eine sehr teure und leider noch immer keine wirkliche ganzheitliche Lösung. Doch diesem Problem muss ich mich erst einmal nicht stellen.
Ein anderes Problem, dass fast alle Haushalte in Deutschland betrifft, dagegen schon: Was mache ich mit meinen alten Handy? Mit dieser Frage durchstöberte ich das Internet und fand schnell meine Antwort:

„Über 100 Mio. gebrauchte Handys liegen ungenutzt in Deutschlands Schubladen. Alte Handys gehören nicht in den Hausmüll. Spenden auch Sie Ihr altes Handy und helfen Sie dadurch, wertvolle Rohstoffe zu sichern und Schadstoffe fachgerecht zu entsorgen. Die verwendeten Materialien, unter anderem Edelmetalle wie Gold und Silber, können heute zu etwa 80% ein weiteres Mal verwendet werden. Ein Teil der funktionstüchtigen Geräte kann nach der Löschung aller Daten weiterverwendet werden. Aus den Erlösen unterstützen wir die Deutsche Umwelthilfe e.V.“

Diese Zeilen befinden sich auf der Seite der Telekom. Dort kann man versandkostenfrei und schnell sein altes Handy hinschicken. Einfach die Versandtasche der letzten Internetbestellung aufheben, Versandschein ausdrucken, aufkleben, wegschicken: fertig! Schon hat man etwas für die Umwelt getan. Es ist ein gutes Gefühl sag ich euch. Probiert es einfach mal aus ;)





Weitere Informationen über die Produktion von Handy findet ihr hier:

Und ein weitestgehend faires Phone hier:

Unverpackt: Seife für Körper und Haar

Schon seit langem spiele ich mit dem Gedanken meine Shampoo und Duschgel durch verpackungsfreie Seife zu ersetzen. Seitdem ich ausgezogen bin, versuche ich an jeder Ecke zu sparen. Ich habe nur noch das billigste vom billigsten verwendet. Frei nach dem Motto: Warum sollte das nicht gut genug sein? Ich muss nun ehrlich sagen, es ist wirklich nicht gut genug. In den meisten billigen Produkten sind Zutaten drin, die für den Körper schädlich wenn nicht sogar Gesundheit schädigend sind. Wenn ich mich also für eine verpackungsfreie Alternative entscheide, sollte sie gleichzeitig auch gut für meinen Körper und die Gesundheit sein.

Ich habe mich im letzten halben Jahr überall umgesehen und musste feststellen, dass es gar nicht so einfach ist verpackungsfreie Seife zu finden. Vor allem gute Seife fürs Haar schien mir geradezu unmöglich. Auf einigen Internetshops fand ich ein paar Möglichkeiten… doch woher soll ich wissen das sie gut sind? Dann kommen dann auch noch die Erosionen wegen dem Transport und die Versandkosten auf die Gebühren hinzu. Als dann meine Freundin auch noch erzählte, sie wäre so unzufrieden mit ihrer bestellten Haarseife, war ich endgültig demotiviert. Ich hatte keine Lust so viel Geld zu investieren und dann auch noch mit sprödem Haar in der Gegend rumzulaufen.

Zum Glück sprach ich mit meinen Mitbewohnern über diese Problem und bekam endlich meine langersehnte Lösung: Lush.

Lush produziert und verkauft Handgemachte Kosmetik. Ich hatte immer Vorurteile dem Geschäft gegenüber. Es wirkte auf mich immer sehr künstlich und unnötig. Die Recherche im Internet belehrte mich jedoch eines Besseren. Das Konzept des Ladens erscheint mir ziemlich ganzheitlich

Unsere LushKosmetik...
·         ist frisch und handgemacht mit frischem Obst, Gemüse und ätherischen Ölen
·         ist frei von Tierversuchen, 100% vegetarisch, 100% palmölfreie Seifenbasis und 83% vegan
·         ist zu ca. 38% unverpackt und der Rest in Recycling-Verpackung eingepackt
·         ist zu ca. 60% ohne Konservierungsmittel

Der Laden hat also viel Gutes. Ein weiterer Vorteil ist, dass er sehr verbreitet in Deutschland ist. Ich fahre für den Einkauf nach Frankfurt (natürlich mit der Bahn ;) ) und spare mir damit noch den Versand.

Mein Produkttest
Zunächst einmal wurde ich im Lush Shop super begrüßt. Ich hatte eine wirklich spitzen Beratung. Eigentlich mag ich Beratungen in Läden gar nicht, aber dort war es wirklich hilfreich. Ich konnte genau sagen, was ich suche und die Verkäuferin hat mich ausgefragt, wie meine Haare und meine Haut sind um mir die passenden Produkte zu empfehlen. Ich war dann aber doch recht unsicher gleich 8,95€ für 55g Haarseife auszugeben! Im Internet war das viel günstiger in anderen Shops. Die Verkäuferin gab mir deswegen eine Probe von der Seife mit. Ich kann euch sagen, dass lohnt sich. Die Probe von „Honey I Washed My Hair“ hat eine stattliche Größe. Ich habe die Seife nun eine Woche getestet und muss sagen, die hält ewig! Man muss die Seife nur ein wenig in das nasse Haar reiben und schon schäumt sie wunderbar. Ich seife vor allem meinen Ansatz ein, weil der schnell fettet und meine Spitzen tendenziell zu trocken sind. Durch das gezielte Einseifen werden meine Haare nicht mehr so stark beansprucht. Die Seife hält was sie verspricht. Ich habe mehr Volumen und meine Haare werden weniger fettig. Sogar nach drei Tagen hält sich mein fettiger Ansatz in Grenzen. Generell habe ich das Gefühl, dass es meinen Haaren besser geht. Das freut mich besonders, weil ich es hasse noch Conditioner verwenden zu müssen, doch das hat sich mit dieser Seife erledigt. Ich spare also zwei Packungen Shampoo und die Seife reicht für Monate. Das sind mir die 8,95 € auf jeden Fall wert!


Meine Körperseife habe ich noch nichts getestet, weil ich dafür noch Seife habe. Die Beurteilung werde ich dann noch nachliefern. Wer gerne absolut unverpackt einkauft, sollte beim Einkauf von Lush seine eigenen Behälter mitbringen, da man die Seife sonst in Papier eingepackt bekommt. Bei Lush gibt es neben der Seife noch viele andere Kosmetikprodukte, die eine Alternative bieten. Ich denke, ich werde mich dort auch in Zukunft weiter durchprobieren.

Donnerstag, 2. Juli 2015

Müll, Müll, Müll - Und wie wir ihm entgehen können :)

In letzter Zeit setze ich mich vermehrt mit der Vermeidung von Müll auseinander. Ich überlege immer wieder Möglichkeiten, wie ich ich Plastik im meinem Leben vermeiden kann. Das ist gar nicht so einfach. Es hat mich geradezu erschlagen, als mir bewusst wurde, wie viel Plastik mich umgibt. Hast du da mal drüber nachgedacht? Es ist gefühlt alles aus Plastik und ich kann mir oft gar nicht mehr vorstellen, dass das mal anders war. Es ist also noch ein langer Weg für mich, aber er macht echt Spaß. Erst heute habe ich bei meiner Recherche über die Recyclingmethoden unserer Städte eine coole Zusammenfassung gefunden, worauf man achten kann. Ich fand die Liste sehr nett und für den Anfang echt leicht umzusetzen, deswegen möchte ich sie mit euch teilen :)

"Unsere Stadt hat sich vorgenommen, viel für die Umwelt und die Menschen zu tun. Dazu brauchen wir aber Ihre Mithilfe!


Der Beitrag, den Sie dazu leisten können, die Umwelt zu schonen und die Müllberge zu reduzieren:
  • Vermeidung fängt beim Einkauf an!
  • Bevorzugen Sie Artikel in Mehrweg-Verpackungen!
  • Vermeiden Sie unnötige Verpackungen!
  • Lassen Sie Umverpackungen im Laden zurück!
  • Gartenbesitzer sollten organische Küchenabfälle kompostieren!

Und außerdem:

Richtiges Sortieren erleichtert die Wiederverwertung!"

(Quelle: http://www.friedrichsdorf.de/lebeninfriedrichsdorf/umwelt/muellentsorgung/muellentsorgung.php#a2 )

Dienstag, 26. Mai 2015

Einkaufen: Obst und Gemüse


Ich habe entschlossen kein in Plastik eingepacktes Obst und Gemüse zu kaufen. Das kann wirklich zu einer Einschränkung werden. Entweder ich bekomme absolut nicht das Obst und Gemüse, das ich eigentlich brauche oder ich zahle himmelhohe Preise. Also ich muss noch etwas üben. Was mir aber bereits super Dienste geleistet hat, sind diese wundervollen Stoffbeutel. In ihnen transportiere ich mein Obst und Gemüse. An der Kasse mache ich es dann aber doch noch mal raus und lasse das Essen alleine wiegen, da die guten Beutel 40g wiegen und das kann viel Geld bedeuten, wenn man Bio einkauft.


Meine Beutel sind von bee change und bekamen von dem Laden folgende Auszeichnungen:

Nachhaltiger RohstoffNachhaltiger RohstoffFair & SozialFair & SozialBiologischer RohstoffBiologischer RohstoffPlastik-AlternativePlastik-Alternative

Mittwoch, 13. Mai 2015

Gute Vorsätze

Kennt ihr das?
Ihr habt ganz viele tolle Ideen für euer Leben. Dinge, die ihr schon immer mal ändern wolltet, Gewohnheiten die ihr euch aneignen oder ablegen wollt, Fähigkeiten die ihr ausbauen oder erlernen wollt und vieles mehr.

Ich habe davon eine ganze Liste.
Ein Punkt auf der Liste ist mein Blog, den ich nun schon einige Jahre habe, aber es nie geschafft habe ihn regelmäßig zu füttern und zu pflegen. Ich war nie richtig zufrieden damit. Aber noch habe ich das Ganze nicht aufgegeben und werde nun meinem Blog eine weitere Chance geben.

Unter dem Motto "be the change" 
möchte ich euch in die Veränderungen hinein nehmen, die ich in meinem Leben vornehme, damit ich immer mehr zu der Veränderung in der Welt werde, die ich gerne sein möchte. Das auf der Welt so einiges schief läuft kann nun wirklich niemand bestreiten. Doch ich möchte nicht hinnehmen, dass das so bleiben muss.

Vielleicht seid ihr auch gerade dabei
etwas zu verändern? Vielleicht wollt ihr auch die Welt ein kleine Stückchen besser machen?  Dann lade ich euch herzlich ein mich in dem Prozess zu begleiten, von euren Veränderungen zu berichten und zu inspirieren.

Montag, 1. Dezember 2014

Hosen Challenge abgeschlossen

Leider wurde ich von meiner Hosen Challenge so sehr in Beschlag genommen, dass ich gar nicht dazu kam, etwas zu dokumentieren. Immer wieder dachte ich, oh wow, das ist interessant, das muss ich posten, doch leider blieb es beim Gedanken. Es ist auch wirklich sehr einnehmend, wenn man damit beginnt, sein Leben gesünder zu gestalten. Ich habe unglaublich viele Blogs und Artikel gelesen, war ewig einkaufen, weil ich die gesunden Artikeln erst einmal suchen musste und schließlich habe ich sehr viel Sport gemacht. Ich habe es aber geschafft. Seit etwa 2 Monaten habe ich aufgehört aktiv abzunehmen. Ich gönne mir wieder Süßigkeitenrationen und mache nicht mehr ganz so viel Sport. Die grundlegenden angeeigneten Elemente meiner Ernährungsumstellung behalte ich aber bei und daher erfreue ich mich über ein statisches Gewicht, mit dem ich mich sehr wohl fühle. (Ich habe insgesamt 13 kg abgenommen J )

Donnerstag, 24. April 2014

Die Hosen Challenge

Wer kennt das nicht, dass man eines Tages aufwacht und sich für den Alltag zu Recht macht und plötzlich geht die Hose nicht mehr zu? Huch, wie kommt das denn auf einmal? Die Hose landet nun in den Tiefen des Schranks, für bessere Zeiten… oder so.

Auf diese Art haben sich in den letzten Jahren einige Hosen in meinem Schrank angesammelt. Nach der Pubertät ist es ganz normal, dass man zunimmt. Während des Abiturs muss man eben viel Süßes essen, das verbraucht das Hirn doch von selbst. Mein Studium ist viel zu stressig, ich kann mich da nicht auch noch mit gesundem Essen beschäftigen. Die Ausreden für jede weitere Hose fanden kein Ende… bis heute. Ich will mir keine neuen Hosen kaufen, weil ich noch ganz viele in meinem Schrank habe, die mir nur leider nicht mehr passen. Daher habe ich mir eine neue Verwertungsmethode überlegt: ABNEHMEN!