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Sonntag, 19. August 2012

5. Film: Das Leben ist schön


Das Leben ist schön. Heute ist ein herrlicher Sonntag. Die Sonne strahlt und zeigt uns, dass sie in Deutschland noch etwas zu sagen hat. Für meinen Geschmack, zeigt sie sich ein bischen zu sehr, doch das ist bekanntlich Ansichtssache. Wir hatten einen wunderschönen Half-Open-Air-Gottesdienst mit anschließendem Festmahl und Sommerfeier. Dafür war das Wetter sehr gut geeignet. Und so schreibe ich, beeinflusst von diesem schönen Tag, über den besonders schönen Film: Das Leben ist schön.

Ich habe diesen Film im Teenageralter gesehen. Es handelt vom Holocaust, ein Thema, das mich sehr interessiert hat. Neben „Anne Frank“, „Die Zuflucht“ und „Schindlers Liste“ einer der besten Filme über diese Thematik. Das Besondere an diesem Film ist, dass er nicht einfach nur die grauenvollen Tatsachen darstellt, sondern mit seinem optimistischen Protagonisten auf die schönen Seiten des Lebens hinweist.

Roberto Benigni, der die Regie und die Hauptrolle übernommen hat, spielt Guido Orefice, einen jungen verheirateten Mann, der einen kleinen Sohn hat. Er ist ein lebensfroher Mensch, der mit seinem Witz und seinem Charme die Herzen seiner Mitmenschen gewinnt. Alles erscheint in  einer wundervolle italienische Familienidylle, bis der Nationalsozialismus in Italien an Macht gewinnt. Die Familie wird deportiert, weil sie jüdischer Abstammung sind und kommen ins Konzentrationslager. Guido Orefice möchte verhindern, dass sein Sohn die Ausmaße ihres Schicksals versteht und denkt sich für ihn ein Spiel aus. Mit Witz und Fantasie erleichtert er seinem Sohn die Zeit im KZ.

Der Film ist rührend und Guido Orefice wird mit einer unglaublichen schauspielerischen Leistung dargestellt. Es ist kein Wunder, dass Roberto Benigni mit diesem Film den Oscar für den besten fremdsprachigen Film, die beste Musik eines Dramas und den besten Hauptdarsteller bekommen hat. Ich kann nur jedem empfehlen sich dieses kleine Stück Glück anzusehen und sich von Guido Orefice unterhalten zu lassen.